Solingen

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Das Ittertal

Ein grünes Band, das nicht zerreißen darf

Das Tal der Itter zieht sich wie ein schmales, grünes Band zwischen den Siedlungsflächen von Haan und Solingen hindurch und verbindet die Hildener Heide im Westen mit dem Steinbachtal und dem Wupperengtal im Osten. Durch fortschreitende Bebauung der Höhenrücken in Solingen und Haan wird diese letzte Brücke zwischen den größeren Landschafts- und Naturschutzgebieten jedoch immer schmaler. Wenn der Austausch von Tieren und Pflanzen zwischen diesen Gebieten unterbrochen wird, kann es zu genetischer Verarmung und sogar zum Aussterben von Tier- und Pflanzenarten kommen. Das Ittertal hat somit auf kommunaler und regionaler Ebene eine sehr hohe Bedeutung für den Biotopverbund.

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Geschützter Landschaftsbestandteil „Obere Itter“

Geschützter Landschaftsbestandteil „Obere Itter“


FFH-Gebiet Ohligser Heide

Fast verschwunden und doch gerettet

Die Ohligser Heide zeigt wie kein anderes Gebiet im Städtedreieck, dass die Ausweisung als Naturschutzgebiet alleine wenig bewirkt, jedoch die konsequente Planung und Umsetzung von Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen erfolgreich zur Verbesserung eines Gebietes beitragen können. War die Ohligser Heide noch in den 1970er Jahren in einem sehr schlechten Zustand, so gehört sie heute, nach über zwanzigjähriger Durchführung von Renaturierungs-Maßnahmen, zu den wertvollsten Schutzgebieten der rechtsrheinischen Heideterrasse.

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FFH-Gebiet Ohligser Heide

FFH-Gebiet Ohligser Heide


FFH-Gebiet Wupper von Leverkusen bis Solingen

Vom Aschenputtel zur Prinzessin

Die Wupper hat in den vergangenen Jahrhunderten stark unter der menschlichen Nutzung gelitten. Vor allem die Abwässer von Papier-, Textil- und anderen Industriezweigen verwandelten sie bis in die 1970er Jahre hinein in eine stinkende Kloake, deren Wasser zeitweilig in allen Farben geschillert haben soll. Umso erstaunlicher ist ihre positive Entwicklung innerhalb der letzten Jahrzehnte. Mit der Verringerung der Schadstoffbelastung durch den Bau von Klärwerken und andere Maßnahmen zum Wasserschutz kehrten Tiere und Pflanzen an und in die Wupper zurück. Darunter seltene Arten, wie der Eisvogel und die Groppe, die mit dafür verantwortlich sind, dass sich heute das FFH-Gebiet „Wupper von Leverkusen bis Solingen“ über weite Abschnitte der Wupper von Müngsten bis zur Mündung in den Rhein erstreckt.

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FFH-Gebiet Wupper von Leverkusen bis Solingen

FFH-Gebiet Wupper von Leverkusen bis Solingen

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