Bergische Heideterrasse

Einst lag die Heide dem Bergischen Land zu Füßen

Zwischen der Niederrheinischen Bucht und dem östlich davon gelegenen Bergischen Land erstreckt sich die Bergische Heideterrasse als zwei bis drei Kilometer breites Band von Duisburg im Norden bis Siegburg im Süden. Noch vor 100 Jahren war sie von blühenden Heideflächen und sumpfigen Birken- und Erlenwäldern geprägt, die vielen seltenen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum boten; sogar das Birkhuhn war hier heimisch. Heute sind von diesen einst ausgedehnten Flächen nur noch Relikte erhalten, die vor allem in den Naturschutzgebieten liegen, aber auch sie bieten immer noch vielen seltenen Tier- und Pflanzenarten, wie der Zauneidechse und der Moorlilie einen Lebensraum.

Das Projekt „Naturentwickeln – Natur erleben auf der Bergischen Heideterrasse“

Zwischen den Heide- und Bruchwaldrelikten in den Naturschutzgebieten liegen vor allem Wald und Wiesen, Äcker, Siedlungsbereiche und Straßen. Im Rahmen des vom Landschaftsverband Rheinland finanzierten Projektes „Natur entwickeln – Natur erleben auf der Bergischen Heideterrasse“ arbeiteten die Biologischen Stationen Haus Bürgel und Mittlere Wupper deshalb von Mitte 2008 bis Mitte 2011 zusammen daran, den Biotopverbund zwischen den drei FFH-Gebieten „Hilden-Spörkelnbruch“, „Ohligser Heide“ und „Further Moor“ durch Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen zu stärken. Ein weiteres Projektziel war es, die Bergische Heideterrasse zwischen Hilden, Solingen und Langenfeld durch Naturerlebnisangebote wieder stärker in das Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken.
Insgesamt konnten durch das Projekt auf über 20 Flächen zwischen Hilden, Solingen und Langenfeld Maßnahmen zur Wiederherstellung von Heide- und Bruchwald umgesetzt, eine sechs Hektar große Fläche in der Krüdersheide in Solingen durch Pacht langfristig gesichert, zahlreiche Exkursionen durchgeführt, 11 Informationstafeln aufgestellt und ein Rad- und Wanderführer entwickelt werden.

Unterstützung für die Heideterrasse

Der Kreis Mettmann und die Städte Hilden, Solingen und Langenfeld unterstützten das Projekt der Biologischen Stationen in vielerlei Hinsicht. So halfen sie zum Beispiel bei der Finanzierung von Renaturierungsmaßnahmen und Informationstafeln und stellten Flächen zur Maßnahmenumsetzung zur Verfügung. Auch der Umweltschutz- und Verschönerungsverein Langenfeld und der Rheinisch Bergische Naturschutzverein Solingen beteiligten sich am Projekt, etwa mit der Finanzierung von Informationstafeln oder dem ehrenamtlichen Arbeitseinsatz zum Bau eines Amphibienlaichgewässers.

Die Bergische Heideterrasse erleben mit dem Rad oder zu Fuß

Der Rad- und Wanderführer „Die Bergische Heideterrasse – Natur erleben zwischen Hilden, Solingen und Langenfeld“ lädt dazu ein, diese besondere Landschaft auf drei Wanderungen und einer Radtour zu erleben. Er bietet neben den verschiedenen Tourenvorschlägen auch Informationen zur Entwicklungsgeschichte der Bergischen Heideterrasse, interessanten Bauwerken und sehenswerter Natur. Ergänzt wird er durch die insgesamt 11 Informationstafeln im Gebiet, die die sehenswerten Aspekte vor Ort erläutern.

Der Rad- und Wanderführer als Pdf:
Die Bergische Heideterrasse – Natur erleben zwischen Hilden, Solingen und Langenfeld

Die Gpx-Daten der Touren:
Radtour
Wandertour 1
Wandertour 2
Wandertour 3

Wenn Sie die kostenlose Karte in gedruckter Form erhalten möchten, können Sie diese entweder bei uns in der Station abholen oder Sie senden uns einen an sich selbst adressierten, mit 1,45 Euro frankierten Din A5 Rückumschlag zu. In diesem können wir Ihnen dann bis zu 5 Exemplare der Rad- und Wanderkarte zusenden.

Weitere Informationen zur Kooperation der Biologischen Stationen mit dem LVR finden Sie unter www.biostationen-rheinland.lvr.de.

Kooperationsprojekt der Biologschen Stationen mit dem LVR

Kooperationsprojekt der Biologschen Stationen mit dem LVR

 

Rad- und Wanderkarte der Bergischen Heideterrasse

Rad- und Wanderkarte der Bergischen Heideterrasse

Rad- und Wanderkarte der Bergischen Heideterrasse

 

Projekte > Bergische Heideterrasse